Wiki ::: Chinakohl

lateinischer Name: Brassica rapa ssp. pekinensis

Der Chinakohl (''Brassica rapa'' ssp. ''pekinensis'') wird auch Pekingkohl, Selleriekohl genannt. Chinakohl bildet einen festen, ovalen bis schmal zylindrischen Kopf. Gewicht normal ca. 1 kg (bis zu 3 kg). Die Blätter sind meist gelbgrün und haben breite, weiße, leicht gekrauste Blattrippen. Es gibt viele Kultivare (F1 Hybride). Ganzjährig verfügbar, Haupterntezeit Oktober/November. Chinesischer Senfkohl (''Brassica rapa'' ssp. ''chinensis''), Pok Choi, bildet dagegen nur kleinere lockere Köpfe, die Blätter sind von etwas dunklerem Grün, ähnlich dem Mangold. Baby Bok Choy hat kleinere Köpfe. Schanghai Bok Choy hat grüne Blattrippen.

Geschichte

Der Chinakohl soll aus einer Kreuzung der Speise-Rübe mit Senfkohl entstanden sein. Er wurde erstmals im 5. Jahrhundert in China kultiviert und wird dort als „Pe-Tsai“ (白菜, Pinyin: „báicài“, wörtlich „weißes Gemüse“) bezeichnet. Im 15. Jahrhundert wurde er auch in Korea und im 19. Jahrhundert in Japan angebaut. In Europa seit Anfang des 20. Jahrhundert bekannt.

Verwendung

Gemüse in Suppen und Wok, Salaten, milchsauer fermentiert als Gimchi in Korea und als hakusai-zuke in Japan.

Schädling

In den Blättern des Chinakohls sind häufig die Puppen der Kohlfliege zu finden, sie sehen aus wie kleine längliche Samenkörner.

Quellenangabe:

Alle Texte und Bilder der entsprechenden Artikel basieren auf Artikeln aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der jeweiligen Autoren verfügbar.